Osmos Demo

„Absorbieren oder absorbiert werden“, so lautet das Motto von der mit Auszeichnungen überhäuften Spiele-App Osmos Demo. Die Portierung vom iPhone ermöglicht nun endlich auch das Spielen auf Android-Smartphones. Der Entwickler Hemisphere Games hat mit diesem ungewöhnlichen Spielprinzip den richtigen Riecher bewiesen und ein Spiel mit einem riesigen Suchtfaktor erschaffen. Auf den ersten Blick erscheint es simpel, aber mit der Zeit lässt es den Spieler einfach nicht mehr wieder los.

Doch um was handelt es sich eigentlich für ein Spiel? In Osmos steuert der Spieler eine kleine Zelle, die andere Zellen absorbieren muss, um zu überleben. So ist es Ziel des Spiels im Verlauf eines Levels zu wachsen, damit dann Zellen absorbiert werden können, die vorher noch zu groß waren. Dazu muss sich die vom Spieler gesteuerte Zelle über das Spielfeld bewegen, aber Vorsicht: Durch die Bewegungen der Zelle fängt sie an zu schrumpfen, deswegen sollte jede Bewegung im Voraus gut durchdacht werden. Geduld wird also durchaus belohnt, während Hektik mit Verlust an Größe bestraft wird. Die eigene Zelle sollte von größeren Zellen ferngehalten werden, sonst wird sie selbst absorbiert. Auch wenn sich die Beschreibung des Spielablaufs nach Stress anhört, ist Osmos kein Actionspiel. Ohne Zeitlimit lässt sich jedes Level mit ausreichend Taktik und Geschick in Ruhe beenden. Gerade Anfänger und Spieler, die es ruhiger mögen, freuen sich darüber.

Vielleicht würde Osmos langweilig werden, wenn es nur kleinere und größere Feindzellen geben würde, aber glücklicherweise besitzt das Spiel eine Vielzahl an unterschiedlichen Eigenschaften. Neben passiven Zellen, die sich sehr leicht einverleiben lassen, gibt es andere intelligente Zellen, die sich ebenfalls daranmachen andere Zellen zu absorbieren. Erschwerend kommt hinzu, dass jedes Level über Hindernisse verfügt, die sich der eigenen Zelle in den Weg stellen. Beispielsweise ziehen bestimmte Sterne die Zelle an und bringen sie so vom Kurs ab. Außerdem erschweren auftretende Wurmlöcher und Antimaterie das Einverleiben anderer Zellen.

Die bunte Grafik von Osmos wirkt nach einiger Spielzeit schon fast hypnotisch. Die ruhige elektronische Musik und das entspannte Spielen verstärken zusätzlich diesen Eindruck. Das bedeutet aber noch lange nicht, dass die Gehirnzellen sich ausruhen können. Unterschiedliche Level mit verschiedenen Hindernissen lassen den Spieler immer wieder auf ein Neues nachdenken.

Die Demo-Version bietet gerade für Spieler einen guten Einblick, die es erst einmal antesten möchten, weil sie vielleicht die Grafik auf den Screenshots oder das Spielprinzip nicht sofort anspricht. Wer sich für den Kauf der Vollversion entscheidet, kann über 70 Levels spielen und bekommt außerdem einen Arcade-Spielmodus. 

Screenshots

Quelle: Android Market, Entwickler: Hemisphere Games